Ehemalige Staatspräsidentin empfängt Konrad-Adenauer-Preis
03.12.2010
Der Konrad-Adenauer-Preis, der alle zwei Jahre von der Stadt Köln verliehen wird, geht dieses Jahr an die ehemalige lettische Staatspräsidentin Professor Dr. Vaira Vike-Freiberga. Ausgezeichnet wird sie für ihr Engagement Lettland in die Europäische Union zu integrieren sowie für ihre Verdienste den Aufbau einer Demokratie in Lettland voranzutreiben.
Der Konrad-Adenauer-Preis
Der Konrad-Adenauer-Preis wurde 2002 ins Leben gerufen. Er soll der großen Verdienste gedenken, die Konrad Adenauer dem Zusammenwachsen von Europa geleistet hat. Geehrt werden alle zwei Jahre Personen, die sich in den Bereichen europäische Integration, Wahrung der kommunalen Selbstverwaltung in einem zusammenwachsenden Europa und Entwicklung einer lebenswerten Großstadt weltweit einsetzen. Bis heute wurde der Konrad-Adenauer-Preis dreimal verliehen.
Auf dem Weg zu einem vereinten Europa
Die Verleihung des Preises an die lettische Staatsfrau bekommt im Rahmen der Osterweiterung der EU politische Bedeutung. Auf dem Weg zu einem immer gleicher werdenden Europa ist es Politikern wie Vike-Freiberga zu verdanken, dass Barrieren durch den Ausbau von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, gerade in den osteuropäischen Ländern abgebaut werden.
Der Preis wird am 12. Dezember 2010 im historischen Rathaussaal von Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters verliehen.
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