Lettische Wirtschaft erholt sich langsam

24.06.2011

Die lettische Wirschaft, die 2009 in einer tiefen Wirtschaftskrise steckte, ist auf dem  Weg der Genesung. Indikatoren dafür sind ein gestiegenes BIP im Vergleich zum Vorjahr, eine sinkende Arbeitslosenquote und ein immer kleiner werdendes Haushaltsdefizit.  Erreichen konnte Lettland diesen Aufwind lediglich durch rigorose Sparmaßnahmen seitens der Regierung, die vor allem die Sozialprogramme und den öffentlichen Dienst betrafen:  Leistungen und Gehälter wurden gekürzt, Mitarbeiter entlassen, Schulen und Krankenhäuser geschlossen.

Proteste blieben in Lettland aus

Die Regulierungen des Staates, die IWF und Eu als Bedingung an die Gewährung von Krediten geknüpft hatten, waren hart, aber erfolgreich. Die Bevölkerung honorierte dies mit einer Wiederwahl der Mitte-Rechts Regierung des Minister-Präsidenten Valdis Dombrovskis im Jahr 2010. Auch gewaltsame Proteste, wie sie derzeit in Griechenland auftreten, das sich in einer ähnlichen Situation befindet wie Lettland 2009, kamen bei den Osteuropäern nicht vor.

Klarer Spar-Kurs der Regierung

Dazu beigetragen hat vor allem auch der klare Kurs,der lettischen Regierung, die trotz Kritik an den notwendigen Einschränkungen festhielt, sowie eine Begrenzung der Sparmaßnahmen auf wenige Jahre. Als zukünftiges Ziel gilt es nun die starke Abwanderung von Fachkräften, die während der Krise drastisch zunahm, zu mindern sowie das Vertrauen ausländischer Investoren zurückzugewinnen.

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