Riga plant Glücksspiel-Insel

10.08.09

Rigas Bürgermeister Nil Usakovs schlägt vor, in der lettischen Hauptstadt eine Casino-Insel zu schaffen. Das Mini-Las Vegas soll besonders betuchte Russen nach Riga locken. Bei der Vereinigung der Glücksspiel-Unternehmen stößt der Vorschlag auf Zuspruch.

Usakovs Vorschlag bezieht sich besonders auf ein Gesetz, dass am 1. Juli in Russland in Kraft trat. Demnach sind Glücksspiele in Russland nur noch in vier Zonen erlaubt: In Primorje und Altai, Kaliningrad und an der Grenze zwischen den Regionen Krasnodar und Rostow. Nur Pferderennen sind von dem Verbot ausgenommen.

Usakov als erster russischstämmiger Bürgermeister von Riga hofft mit einer solchen Insel, auf der alle Spielhallen und Casinos gebündelt werden sollen, russische Spieler aus dem Nachbarland anzulocken. So soll Riga von dem Glücksspiel-Verbot in Russland profitieren.

Ein Vertreter der Lettischen Vereinigung von Glücksspiel-Unternehmen teilte mit, dass sie Usakovs Idee begrüßten. Allerdings sei die Realisierung des Projekts momentan wenig wahrscheinlich. Die Umsetzung würde mehrere hundert Million US-Dollar kosten – Geld, das momentan kaum jemand investieren kann bzw. will.

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