Latgale

Latgale (deutsch: Lettgallen) liegt im Südosten Lettlands und ist die ärmste der Regionen Lettlands.

Sehenswertes in Latgale

LatgaleDie Landschaft von Latgale ist einzigartig: Stille blaue Seen, verwitterte Burgruinen, jahrhundertealte Kirchen. In Latgale hat man das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben. Besonders das Hochland von Latgale ist mit seinen zahlreichen Seen wunderschön. Wirkliche Sehenswürdigkeiten hat die Region dagegen nicht zu bieten, was wohl auch der Grund für die wenigen Touristen ist. Zwar liegt hier Lettlands zweitgrößte Stadt Daugavpils, aber auch hier geht es eher beschaulich zu. Wer aber keinen Städteurlaub in Lettland plant, den zieht es sicher in das Hochland von Latgale. Das landschaftlich schönste Gebiet der Region lockt mit Tausenden von Seen. Auch steht hier Lettlands wichtigstes katholisches Wallfahrtziel, die weiß schimmernde Basilika von Aglona.

Geschichte von Latgale

Der Name der Region ist auf die Lettgallen zurückzuführen, verschiedene lettische Stämme, die hier während der deutschen Invasion im 12. Jahrhundert lebten. Von 1561 bis 1772 stand die Region unter polnischer Herrschaft, der Grund dafür, dass der Katholizismus hier tiefer verwurzelt ist als im restlichen Land. Die Deutschen spielten in Latgale anders als in den anderen Regionen Lettlands nur in Daugavpils eine wesentliche Rolle. Die Lettgallen pflegen auch heute noch eine eigene Regionalsprache und sehen sich zum Teil als eigenständige Volksgruppe und nicht als Letten.

(Bildquelle: N.R.)

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