Daugavpils

Daugavpils liegt in der Region Latgale, umgeben von einer äußert schönen Landschaft und an der Dauga (Düna). Wegen seiner strategisch bedeutsamen Lage war die Stadt in Lettlands Geschichte immer wieder heftig umgekämpft. Dies lässt sich auch an den verschiedenen Namen ablesen, die die Stadt trägt: Deutschen ist sie häufig als Dünaburg, den Russen als Borisoglebsk und Polen als Dvinsk bekannt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt mehr als zur Hälfte zerstört und verlor ihr ursprüngliches Erscheinungsbild. Nach dem Krieg wurden mehrere zehntausende Arbeiter aus der ganzen Sowjetunion in die Stadt geholt. Bis heute stellen Letten nur zehn Prozent der Bevölkerung, die Mehrheit der 109 000 Einwohner sind Russen.

Sehenswürdigkeiten in Daugavpils

Vor den Toren der Stadt liegt eine eindrucksvolle Festung, die im 19. Jahrhundert von den Russen errichtet wurde. Die ovale Anlage ist von einem Wall mit unteririschen Gängen umgeben. Innerhalb des Mauerrings finden sich Wohnhäuser, Kasernen und eine Zitadelle.

Im Stadtzentrum lohnt ein Besuch der St. Peters Kirche, die nach dem gleichnamigen Vorbild in Rom gebaut wurde. Auch sie verfügt über eine Kuppel, wenn auch eine weitaus kleinere.

Sehenswert sind auch die wenigen erhaltenen Jugendstilhäuser in der Saules iela. Dort befindet sich auch ein kleine orthodoxe Kirche. Das Kunst- und Heimatmuseum gibt einen informativen Einblick in die Geschichte der Stadt.

Außerhalb des Stadtzentrums gibt es zahlreiche weitere sehenswerte Kirchen. Besonders die Holzkirche auf dem Alten Garnisonsfriedhof ist beeindruckend.

Düna-Schleifen

Südöstlich von Daugvapils befindet sich der Naturpark Daugavas loki, in dem den die Daugava (Düna) neun mal ihre Richtung ändert. Hier kann man ungestört die Schönheit der Natur genießen.

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